Provinz Manitoba

Provinz Manitoba
Provinz Manitoba © Anna - Fotolia.com

Allgemeines
Die kanadische Provinz Manitoba ist in acht Regionen gegliedert. Sie ist die östlchste Provinz Kanadas und grenzt im Norden an Nunavut, im Westen an Saskatchewan, im Osten an Ontario und im Süden grenzt die Provinz an die USA. Die Fläche Manitobas beträgt 649.950 km² und ca. 1.182.000 Menschen leben in der Provinz. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 2,1 Personen pro Quadratkilometer. Im nördlichen Teil bestimmen Felsen, Hügel, Wälder und Seen das Landschaftsbild. Dagegen ist die südliche Hälfte relativ flach, fruchtbares Ackerland durchzieht den südlichen Teil. Die Eiszeit formte die Landschaft und eine Vielzahl an Seen entstanden, so wird die Provinz Kanadas auch „Land der tausend Seen“ genannt.

Geschichtliches
Manitoba leitet sich von dem Wort der Algonkian Indianer „Manito“ ab und er bedeutet „Großer Geist“. In der Provinz Manitoba in Kanada können Touristen nicht nur die wunderbare Naturlandschaft erkunden, auch hautnahe Erlebnisse mit Tieren in der freien Natur sind möglich. Bären, Elche, Bisons leben in den Naturparks von Manitoba. Die Hauptstadt der Provinz Manitoba ist Winnipeg, gegründet 1738. Das weite Prärieland mit 633.451 Einwohnern ist geprägt von vielen Seen. Der größte See von Manitoba, nahe der Stadt Winnipeg, ist der Winnipegsee. Er ist ein Restsee des ehemaligen Gletschersees Lake Aggasiz. Für Sportbegeisterte ist er ein hervorragendes Ziel. Angler, Wassersportler und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten.

Wissenswertes
Winnipeg ist das Handelszentrum der Region, verfügt über einen internationalen Flughafen. Winnipeg ist eine moderne Stadt und gilt als größte Gemeinde von Manitoba. Die Stadt besitzt drei Universitäten. Historische Bauten und Museen laden den Touristen zu einer Stadtbesichtigung ein. Sehenswert ist die Kapelle Our Lady of Perpetual Help. Ein Besuch wert ist die Kathedrale Saint Boniface. Sie wurde 1818 erbaut. 1968 zerstörte ein Brand die Kathedrale. Sie wurde wieder neu errichtet mit einer Fassade aus Zedernschindeln. Die Stadt zeichnet sich durch seine einzigartige Natur aus. Nordwestlich von Winnipeg liegt der Riding Mountain National Park mit 3000 m² Fläche. Zahlreiche Wanderwege, Seen, Flüsse, Wälder, Wiesen und Wildtiere können hier bewundert werden.

Naturgebiete und Sehenswürdigkeiten
In der kanadischen Provinz Manitoba liegt der Wapusk National Park. Die Fläche des Parks beträgt 11.475 km². Er befindet sich ca. 50 km östlich der Stadt. Er wurde 1996 als neuntgrößter kanadischer Nationalpark gegründet. Mehrere tausend Seen und Teiche durchziehen Wapusk. Sumpfige Gebiete in denen der Besucher leicht versinken kann, sind hier keine Seltenheit. Besonders gefährlich ist das Torfmoor muskeg. In das Naturschutzgebiet ziehen sich Polarbären zur Mutterschaft zurück. Außer den Eisbären leben hier noch Beluga Wale, Robben und Walrosse. 200 Vogelarten sind in den Sommermonaten zu beobachten. Ungefähr 44 Arten Meeres- und Landsäuger wurden in dem Nationalpark gezählt. Eine historische Stätte in Manitoba ist das Prince of Wales Fort. Hier wird die Geschichte der Hudson`s Bay Company sowie des Pelzhandels im 17. Jahrhundert erzählt. Die Provinz Manitoba in Kanada bietet, mit seiner vielfältigen Landschaft, eine Menge Abwechslung für den Touristen. Von Abenteuer in der Wildnis bis hin zu Flussfahrten im Kanu oder aufregende Wildwasserfahrten. In der Nähe von Manitoba stehen einsam Inukshuks am Wegrand. Es sind Männchen aus aufeinander gestapelten Steinen, sie gelten als Wegweiser für abgelegene Gebiete.

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